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Klangmassage bei Chronischen Schlafstörungen

Doktorarbeit von Clair Rull, vorgestellt an der Medizinische Fakultät von Montpellier/Frankreich (2022)

Clair Rull geht ihn ihrer Doktorarbeit der Frage nach, inwiefern drei Klangmassagen Veränderungen der Schlafqualität, des Angstniveaus und der Depression bei Patienten mit chronischen Schlafstörungen (nach ICSD-3) bewirken. Zudem werden Auswirkungen auf Tagesschläfrigkeit und die Einnahme von Psychopharmaka erfasst. Hierzu erhalten 29 Patienten jeweils drei Klangmassagen im wöchentlichen Abstand. Die Datenerhebung erfolgt im Rahmen von Interviews vor der ersten Klangmassage (Tag 0) und nach der dritten (Tag 21) sowie einen weiteren Monat nach der Intervention (Tag 42) mittels validierter Fragebögen.

Von den ursprünglich 29 Probanden lagen am Ende der Untersuchung von 22 die vollständigen Datensätze zur Auswertung vor. Zwischen Tag 0 und Tag 42 wurden signifikante Rückgänge des Index für den Schweregrad der Schlaflosigkeit (Rückgang um 10,3 Punkte, p<0,001) des Angstniveaus, der Depression und der Tagesschläfrigkeit beobachtet (p<0,001). Diese Werte waren ab Tag 14 signifikant und verbesserten sich zwischen Tag 14 und Tag 42 weiter. 4 von 6 Patienten, die bei der Aufnahme Schlafmittel einnahmen, reduzierten oder beendeten die Einnahme. 2 von 4 Patienten setzten die Einnahme von Anxiolytika ab.

Clair Rull kommt zu folgender Schlussfolgerung:
Die Peter Hess®-Klangmassage hat positive Auswirkungen auf Schlaf, Angstzustände und Depressionen. Das niedrige Evidenzniveau dieser Studie erlaubt es nicht, die Wirksamkeit der Methode zu bestätigen, ermutigt aber zu weiteren Arbeiten, zumal keine Nebenwirkungen festgestellt wurden.

Hier weitere Einblicke in die Doktorarbeit von Clair Rull (in Französisch).

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