Klang und Psychotraumatalogie

3. Fachkongress vom 29.09.-01.10 2017Logo Fachverband

 

Vortrag am 30.09.2017:
Klang und Psychotraumatalogie
Erste Erfahrungen mit bilateraler Stimulation mit Klang

 

 

Der Vortrag geht auf die Besonderheit der psychotraumatologischen Krankheitsentwicklung ein, stellt ein diesbezügliches Therapieverfahren dar und begründet die Funktion dieser Methode im Rahmen neurophysiologischer Hirnfunktionen. Basis ist die bilaterale Stimulation und die damit verbundene Einordnung der traumatischen Überflutungserinnerung in das übliche kognitive Erinnern. Diese bilaterale Stimulation kann sowohl optisch als auch akustisch oder taktil erfolgen. Durch Einsatz von akustischen Signalen über Klang wird der Prozess der kognitiven Neuordnung unterstützbar.
Vorgestellt wird ein konkretes aktuell erprobtes Klangdreieck sowohl im Sitzen als auch im Liegen, das ein Äquivalent für die bisher übliche bilaterale Stimulation sein kann. Vor- und Nachteile der Methode werden an Fallbeispielen erörtert, auf Gefahren wie die der Retraumatisierung und des Antriggerns von Intrusionen werden erklärt und bewertet.

 

Degenhardt Prof. Dr. Jörg Degenhardt

Chefarzt / Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Facharzt für Neurologie, Facharzt für Psychosomatik und Psychotherapie, Psychoanalyse, Geriatrie, Akupunktur, Homöopathie und Psychotraumatologieim Marienhaus Klinikum Bendorf – Neuwied – Waldbreitbach

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